Riot Games verklagt Anbieter von Valorant-Cheating-Software

Geposted von EddieCochran,
Riot Games reicht in den USA eine Klage gegen einen Anbieter von Cheating-Software ein. Das Unternehmen begründet den Schritt unter anderem mit Millionenverlusten. Riot Games macht ernst im Kampf gegen Anbieter von Cheating-Software für den Shooter Valorant. Wie Dexerto am Dienstag berichtete, reichte das Unternehmen in Kalifornien eine Klage gegen GatorCheats ein. Die Webseite GatorCheats bietet zahlreiche Cheats für eine Bandbreite von Spielen an. Neben Riot Games verklagt auch das amerikanische Studio Bungie, das unter anderem Halo und Destiny im Portfolio hat, den Anbieter der Cheats.

Viel Energie in Anticheat



Riot Games hatte mit der Einführung von Valorant viel Energie in den Anticheat investiert. Dafür wurde das Programm Vanguard entwickelt, das sogar bis in die Hardware der Spieler zugreift, um betrügerische Software zu entdecken. Trotz des hohen Aufwands ist Cheating in Valorant zum Problem geworden.

Ein besonderes Dorn im Auge sind daher Firmen wie Riot Games und Bungie die Anbieter von Cheating-Software. Die Spiele-Entwickler argumentieren mit Millionenverlusten, die durch Cheats verursacht würden. Weiter heißt es, die Firmen würden durch Mikrotransaktionen und eine große Spielerbasis ihr Geld verdienen. Wenn die Spielerschaft durch negative Erfahrungen wie Cheats verringert würde, wären die Chancen des Publishers verringert, das Spiel erfolgreich zu machen.

Erste Klage im November



Bungie hatte bereits im November eine Unterlassungsklage gegen GatorCheats eingereicht, um das Angebot der Cheating-Software für ihre Spiele zu unterbinden. Am Dienstagabend war die Webseite GatorCheats nicht erreichbar mit Vermerk, die Seite befände sich im Umbau. Ob das bereits ein erster Erfolg der Kläger Riot Games und Bungee ist, bleibt abzuwarten. Agent's Range hält euch über die Klage des Valorant-Entwicklers weiter auf dem Laufenden.

Foto: Riot Games

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