VALORANT-Coach Kapio über den Wechsel von CS:GO und die deutschen Teams im Vergleich

Geposted von jacpaka,
Die beiden CGN-Trainer Navid „Kapio“ Javadi und Sebastian „Sebe“ Kruft sprechen im Interview mit Agent’s Range über Unterschiede zwischen VALORANT und CS:GO und über den noch überschaubaren Erfolg deutscher Teams im internationalen Vergleich. Bevor VALORANT in dem ersten Jahr nach Release sich in die E-Sport-Szene integrierte, war Counter Strike die unangefochtene Nummer eins der E-Sport-Titel unter den Ego-Shootern. Auch CGN-Trainer Navid „Kapio“ Javadi war selbst einmal professioneller CS-Spieler und später auch Trainer in derselben Disziplin. Vor wenigen Wochen wechselte er nicht nur das Team, sondern auch zu VALORANT. Im Interview mit Agent's Range sprechen Kapio und Sebastian „Sebe“ Kruft unter anderem über die Unterschiede zwischen VALORANT und Counter-Strike und die junge deutsche Szene.

So viel ändert sich für Kapio durch den Wechsel allerdings gar nicht: „Auch wenn sich VALORANT und CS in vielen Bereichen unterscheiden, bleiben die grundlegenden Spielmechaniken fast gleich. Der größte Unterschied für mich ist zurzeit, dass ich mit jungen Spielern arbeite, die wissbegierig und lernwillig sind.“

VALORANT sei jedoch in der Hinsicht ganz anders als CS:GO, weil die jeweiligen Agenten ihre eigenen Fähigkeiten haben und das Spiel somit komplizierter gestalten. „Man muss sich genau überlegen, welche Fähigkeiten man wann einsetzen möchte, da kein anderer Spieler die gleichen Fähigkeiten besitzt“, sagt Kapio. „Für den Ingame-Shotcaller ist es dadurch schwieriger, die anderen Spieler zu koordinieren. Es wird immer wieder neue Agenten, neue Karten und neue Wege zu spielen geben und so bleibt VALORANT wahrscheinlich noch lange sehr spannend für mich.“

„Es gibt keine Abkürzung für Erfahrung“



Schauen Kapio und sein Kollege Sebe auf die deutsche VALORANT-Profiszene im internationalen Vergleich, gibt es zwar noch viel Luft nach oben - einige Erfolge können deutsche Teams allerdings schon verzeichnen: „Im Gegensatz zu anderen Nationen sind die Teams der deutschen Organisationen hauptsächlich bestehend aus jungen Spielern oder aus Spielern ohne Profi-Counter-Strike-Hintergrund“, meint Sebe. „Es ist beeindruckend zu sehen, dass die deutsche Orgas auch ohne ehemalige Profis bereits in der Top 50 unterwegs sind.“

Damit auch die deutschen Teams irgendwann an der Spitze mitmischen können, muss laut den Trainern einfach noch ein wenig Zeit vergehen. „G2 zum Beispiel hat anfangs die Szene dominiert, aber mittlerweile konnten viele Teams aufschließen. Ich denke, wir werden noch viel besseres VALORANT zu sehen bekommen in den nächsten Monaten“, freut sich Kapio auf die Zukunft des VALORANT-E-Sport.

Lest hier ein weiteres Interview mit den beiden Trainern von CGN:



Bildquelle: Riot Games/Valve

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