Akt III bringt neuen Agent, neue Map und frischen Wind in den Ranked-Modus

Geposted von esporti,
VALORANT startet mit Akt 3 den letzten der Episode 1. Wie zu jedem neuen Akt in VALORANT erhält ein neuer Battle Pass Einzug ins Spiel. Hinzu kommt der Agent Skye und die Map Icebox. Die ersehnte neue Agentin Skye hat mit dem Patch 1.11 am 27. Oktober ihr Debüt in VALORANT gefeiert und kann direkt im Ranked-Modus gespielt werden. Akt 3 hat bereits mit dem Patch 1.10 vor zwei Wochen begonnen.

Die neueste Agentin in VALORANT heißt Skye. Die Rudelführerin ist ein sehr nützlicher Initiator. Vor allem dank ihrer E-Fähigkeit "Polarstern" kann sie den Gegner mit einem lenkbaren Falken bis zu dreimal pro Runde blenden. Was es noch besser macht: Sobald ein Gegner von einem Flash betroffen ist, gibt es eine Bestätigung.



Auch ihre Signatur-Fähigkeit "Gedeihen" wirkt Wunder. Denn Skye kann ihre Verbündeten in einem limitierten Radius heilen. Somit ist die neue Agentin die zweite nach Sage, die für frische HP sorgen kann – und das gleich für mehrere Mitspieler. Ihre Allrounder-Qualitäten werden von der Q-Fähigkeit "Bahnbrecher" abgerundet, mit der ein „Tasmanischer Tiger“ erschaffen und gesteuert wird. Dieser kann Gegner aufspüren und ihnen bei direktem Kontakt reichlich Schaden zufügen. Die Kirsche auf der Torte bildet Skyes Ultimate "Rudel". Diese stellt eine Kombination aus ihrem Falken und Tiger dar. Drei Sucher spüren nahegelegene Gegner auf und blenden diese.

Bessere Spielbalance mit Breach-Buff und Nerf von Killjoy und Cypher

Entwickler Riot Games verspricht eine bessere Spielbalance. Angreifer sollen mehr Chancen bekommen, einen Spot-haltenden Verteidiger im Eins gegen Eins zu bezwingen. Hinzu kommt eine Änderung der Blendgranaten. Denn die Abklingzeit des Blendgranaten-Debuffs bleibt gleich, fällt aber zu Beginn langsamer ab. Bei dem zuletzt wenig gespielten Agenten Breach erhöht sich die Gesamtzeit der Blendgranate von 1,75 auf 2 Sekunden. "Unser Ziel ist es, das Zeitfenster für Teammitglieder des Initiators zu erhöhen, in dem sie ihre Fähigkeiten am effektivsten nutzen können, und Initiatoren stärker von Duellanten zu unterscheiden", begründet Riot Games die Anpassung.

Einen klaren Nerf muss Cypher hinnehmen. Der oft in hochklassigen Turnieren präsente Agent brilliert durch seinen Fallendraht und seine Spionagekamera, um wertvolle Informationen zum Aufenthalt der Gegner zu sammeln. Allerdings werden mit dem Patch 1.11 seine Fallen deaktiviert und aufgedeckt, sobald Cypher stirbt.

Auch die deutsche Agentin Killjoy muss ein paar Einbußen hinnehmen. Sobald ihr Alarmbot und Geschützturm mehr als 40 Meter von ihr entfernt sind, werden diese deaktiviert. Die Geräte werden jedoch erneut aktiviert, sobald sich Killjoy wieder nähert. Aufgrund ihrer Defensivstärken wurden der Alarmbot und der Nanoschwarm von Killjoy abgeschwächt.

Die Erkennungsreichweite des Alarmbots wurde von neun auf sieben Meter verringert. Dafür ist die Abklingzeit nach dem Aufheben von 20 auf 7 Sekunden reduziert. Die Erkennungsreichweite des Nanoschwarms wurde von 5 Meter auf 3,5 verringert, dafür wurde aber der Schaden von 40 auf 45 pro Sekunde erhöht. Ein kleiner Trost für den Geschützturm: Die Abklingzeit ist nach dem Aufheben von 20 auf 10 Sekunden verkürzt worden.

Eisige Kälte auf der fünften Map in Ranked und auf Turnieren

Gleichzeitig zum Start von Akt 3 hat Icebox als fünfte Map einen eiskalten Ort aus der arktischen Wildnis in das Gameplay gebracht. Vor allem die Seilrutschen ermöglichen eine neue Mechanik, die zum eigenen Vorteil genutzt werden kann. Seit dem 27. Oktober ist Icebox auch im Ranked-Modus spielbar und ist für E-Sport-Veranstaltungen wie das erste offizielle Turnier von Riot Games – First Strike – verfügbar.



Allgemein soll das Ranked-Erlebnis verbessert werden. Kürzere ungewertete Warteschlangenzeiten für die Spieler mit dem höchsten Rang werden von Riot Games mit dem Patch 1.11 versprochen. Allgemein sollen alle Warteschlangen in Ranked reduziert werden. Zu den allgemeinen Änderungen gehört auch die erstmalige Möglichkeit, die Linkshänderansicht auszuwählen. Spieler können die Option in der ersten Person über die Einstellungen auf „Linkshänderansicht“ nutzen. Zudem können alle anderen Spieler im Linkshändermodus beobachten.

Die Funktion „Alle Runden bis zum Ende spielen“ macht Trainingseinheiten in Zukunft einfacher, heißt es in den Patch Notes. Ist diese Option aktiviert, endet das Spiel nicht mehr dann, wenn ein Team 13 Siege errungen hat, sondern läuft weiter, bis beide Teams alle Runden (jeweils ein halbes Spiel) auf beiden Seiten gespielt haben. Nach 24 Runden gewinnt das Team mit mehr Runden. Bei Gleichstand gibt es eine Verlängerung. Das hängt natürlich davon ab, ob in der Lobby die Option „Verlängerung“ gewählt wurde.

Der Ranked-Modus hat mit dem Patch 1.10 ebenfalls ein Update erhalten. Der Spielfortschritt des Rangs in Akt 2 wurde in Akt 3 übernommen, wodurch Platzierungsspiele von Beginn an möglich sind. Außerdem hat der Deathmatch-Modus ein paar Neuerungen erhalten. Unter anderem ist es jetzt möglich, 14 Spieler gleichzeitig in einer Lobby zu haben. Alle weiteren kleinen Anpassungen des Patches 1.10 können auf der offiziellen VALORANT-Homepage nachgelesen werden.

Reichlich neue Features bietet der Battle Pass in Akt 3. In zehn Kapiteln können kosmetische Gegenstände, Radianite-Punkte und Geheimkarten freigeschaltet werden. Zum Abschluss des finalen Kapitels wartet unter anderem als Belohnung der Ruin Dagger, ein stylisches Messer für die Sammlung.



Bilder: Riot Games

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